Im Traum: Der Tempel der Kelche

(verfasst von Kyrillion)

Im Jahre 1013 im Firun in Firunsbrück

Faldor hat wie jedes Jahr zu seinem großem Bogenturnier in Firunsbrück ausgerufen. Viele tapfere Recken sind dem Ruf gefolgt um sich zu beweisen. Nicht nur aus dem Horasreich, sondern auch aus dem fernen Tulamidenlanden hat sich ein Söldner in das beschauliche Firunsbrück verirrt um sein können am Turnier unter Beweis zu stellen. Dieses Jahr war das Turnier etwas Besonderes, da zum ersten male ein Nahkampf Parcours aufgebaut war. Damit wurden zum ersten Mal 4 Disziplinen ausgefochten. In der Kategorie Wurfwaffen traten vor allem Fischer an. Ein Alrik konnte diesen nicht unbedingt spannenden Wettkampf für sich entscheiden. Das Ballestrina (Armbrust) Turnier erwies sich als äußerst zäh. Im edlen Bogenschießen kam es beinahe zu einer Überraschung als der junge Taon Katzenfuß sich zu einem überragenden 2ten Platz Schoss und sich nur Faldor geschlagen geben musste. Im letzten Akt wurde im Nahkampf gefochten. Hier konnte Taon sich nach einem Freilos in der ersten Runde am Ende vor Tandrek dem Söldner und Verian setzen und gewann das Turnier.

Nach dem Turnier wurden wir zum alten Asgold dem Meister Edo’s gerufen. Er wollte ein Ritual durchführen um die Dämonenschlucht für immer zu versiegeln, wie er behauptete. Er gab uns eine Liste mit Gegenständen, die er für das Ritual brauen wird. 3 Kerzen, 1 Phiole mit Meerwasser, 3 Hematite aus der Dämonenschlucht, etwas Sonnenblumenöl und eine praiosgeweihte Kerze.

Es wurde beschlossen am nächsten Morgen mit der Beschaffung anzufangen.

Als ich erwachte waren alle anderen auch da, dabei sollte ich in meinem Zimmer in der Schenke sein. Auch ein uns unbekannter Tulamide war anwesend. Er behauptet Rafim zu heißen. Wir befanden uns in einem großen Vorraum zu einem Tempel, wie Rafim meinte. Das Tor in den Tempel war an der nördlichen Wand mit einem Löwenkopf Türklopfer. Verian klopfte an und flößte damit eine Falltür aus die uns in eine Art Keller fallen ließ. Südlich gab es einen Kanalzugang und an der nördlichen Wand könnte eine hohle Stelle entdeckt werden. Verian brach durch die Wand und legte einen kanal ähnlichen Gang frei mit einer Rechtsbiegung etwas weiter. Wir beschlossen nach Norden weiter zu kriechen und kamen an einen Raum in dem eine bleiche Gestalt mit einer Drachenkralle an der Hand gegen uns kämpfen wollte. Als Verian den ersten Treffer landete wachte ich erneut auf, diesmal in meinem Bett.

Am Brunnen beim Waschen, kamen die anderen dazu und erzählten, dass sie dasselbe geträumt hatten. Da wir das nicht weiter ergründen konnten, wollten wir uns an das Beschaffen der Dinge machen. Das kniffligste auf der Liste war die geweihte Kerze, die wir nur bekommen konnten indem wir Edo überredeten wieder zu Hause bei Papi einzuziehen.

Trotz aller Zweifel an Asgold und dem Ritual packte uns die Neugier und wir machten beim Ritual mit.

Nachdem Asgold alles vorbereitet hatte, fing er mit dem Ritual an und plötzlich befanden wir uns wieder in unserem Traum.

In dem Zweiten Raum dieses Kellers standen wir in Kampfhaltung um die bleiche Gestalt rum. Verian, Taon und Tandrek bekämpften den offensichtlich Untoten bis Es flüchtete.

Bei näherem Betrachten des Raumes machten wir je einen Gang nach Norden und nach Süden aus. Wir wählten den linken Gang und trafen auf eine T-Kreuzung. Nachdem wir wieder links abgebogen waren, erreichten wir einen Raum mit einer orangenen Drachenstatue. In der Hand hielt der Drache eine Schale, auf der ein silberner Kelch stand. Taon ging auf das Postest und schrumpfte vor unseren Augen so sehr, dass er die letzte Stufe alleine nicht mehr erklimmen konnte. Mit Tandrek zusammen machte Taon sich nun mit Kletterausrüstung auf, die Stufen und Statur hinaufzuklettern. Nach einer Weile hörten wir ein Summen und immer wir konnten gerade noch zur Seite Hechten als immer größer werdende Ameisen über uns hinweg flogen und im Gang unter ihrem Gewicht zusammen brachen und starben. Plötzlich wackelte der Kelch und viel von der Schale, Taon hatte es geschafft. Dem Gang zurück folgend erreichten wir einen großen Raum in dem ein Riesenaffe angekettet war. Taon beschwor den Affen, dass wir nix Böses im Schilde führen und befreite ihn von seinen Ketten. In seinem Haufen aus Abfall lag ein weiterer goldener Kelch. Um den Affen abzulenken fütterten wir ihn mit den riesigen Ameisen und angelten uns so den 2ten Kelch. Mit dem berühren des zweiten Kelches standen wir urplötzlich wieder im Ritualkreis des Druiden Meisters.

Das Ritual muss schief gelaufen sein, Tandrek liegt ohnmächtig außerhalb des Kreises. Verian tritt die Kerzen um und ich kann den Druiden umwerfen damit dieser dunkle Tanz endet.

Der Druide sagt etwas zu Verian und schaut ihn eindringlich an und Verian beginnt schreiend zu fliehen. Ich laufe ihm nach um zu sehen was ihn so erschreckt hat. Nachdem wir beim alten Zornbold waren um ihm von dem Ritual zu erzählen versuchen wir ihm nach zu schleichen, um zu erfahren was er dem Druiden zu erzählen hat. Da ich von Zornbold erwischt wurde, habe ich mich zum Ausruhen in mein Zimmer zurückgezogen. Leider mussten wir versprechen den Praiosdienst zu besuchen und wer will schon einen Diener des Praios anflunkern. Nachdem wir den Spendenschnaps genossen hatten, lud Verian den Schnösel aus dem Horasreich und mich zum Essen ein. Zurück im Zimmer wurde mir sehr schummrig …

Wir stehen wieder im Affenraum. Wir entscheiden den Weg weiterzugehen und lassen den Affen hinter uns. Unser halber Elf warnt uns vor Schlingfallen in dem er sie gleich austestet und kopfüber vor uns hängt. Rechts und links sind jeweils ein Torbogen mit einer Tür (rechts) und einem Vorhang (links). Der linke Raum ist komplett schwarz und das Licht der Fackel reicht nicht weit hinein, als wenn das Licht aufgesaugt werden würde.

Im Raum wartet eine große schwarze Gestalt mit Schwert und Peitsche auf uns und verwickelt uns in einen harten Kampf. Edo ruft das es sich um einen Heshtot handeln muss. Dämonen sind echt ein widerliches Gezücht. Wir können den Dämon niederringen und der Raum hellt wieder auf, nur ist leider nichts Verwertbares in dem Raum zu finden. Der rechte Raum ist voller Gerümpel, doch eine Falltür zeichnet sich am Boden ab. Wir öffnen die Falltür und unten ist ein Raum in dem ein Weißer Magier sitzt. Auf dem Tisch stehen zwei kleine Kisten und neben Gold und Edelsteinen auch ein weiterer Kelch. Der Magier entdeckt uns und geht aus der Sichtweite. Als wir unten angekommen sind, stürmen 3 Krokodilartige Wesen in den Raum und attackieren uns, während sich der Magier in Watte hüllt. Bei der Flucht verliert er allerdings den Kelch und die 3 Wesen fallen vor unserer Kampfkraft zu Boden. Der Magier konnte zwar flüchten aber wir konnten den 4ten Kelch erbeuten.

Wir haben nun etwas Zeit und schauen uns in dem Raum um. Ich gebe Verian den Trank den ich gefunden habe der laut Edo positiv sein soll. Verian füllt sich zwar nicht gesünder dafür deutlich stärker als sonst. Die verschlossene Truhe ist nun ein Kinderspiel für Ihn und dort lässt sich Heilsalbe und viel Schmuck und Gold finden.

Wir folgen einer Klingelschnur in eine Art Wachraum in der die Wesen wohl gelebt haben und noch viel Tand rumliegt.

Dem Gang zurück gehend und weiter folgend erreichen wir eine Kreuzung. Links erstreckt sich in einem Raum ein durchgehendes Wasserbecken und auf einem Podest können wir einen weiteren Kelch entdecken. Nach rechts gewendet kommen wir in einen Raum in dem ein weiterer Magier in einem Bett liegt und schläft. In dem Moment als der Magier wach ist und Zaubern will kann Verian in zum Schweigen bringen. Ein ekliger Salamander flieht in den Wasserraum hinter uns. Wir durchsuchen den Raum und finden unter dem Bett eine Kiste mit einer sehr ätzend riechenden Flüssigkeit und einem 5ten Kelch in hellblau.

Um noch den sechsten Kelch an uns zu bringen Bauen wir aus den Möbeln der anderen Räume ein Floss und Verian lässt sich zum Kelch treiben. Als er Ihn anfasst erwache ich. Wir erzählen dem alten Zornbold von unseren Träumen und er rät uns Traumdeuter aufzusuchen. Verian geht noch schnell Faldor besuchen, um mit ihm über seine Schwester zu reden, die einen kleinen Bogenbauer in sich zu Tragen scheint. Als wir uns auf dem Weg zum Asgold machen können lassen sich Verian und Taon zurückfallen um etwas zu bereden. Als wir beim Haus des Druiden sind werden wir plötzlich wieder Müde …

Der Raum explodiert, Wasser spritzt durch die Gegend und das Wasser unter uns Brodelt und hat eine Blutrote Färbung angenommen. Bissspuren. Scheint von riesigen Fröschen zu sein.

Was ist hier nur Passiert als wir „Wach“ waren. Aber wir haben den sechsten Kelch sicher und können weiter durch den Gang. Dieser endet in einem Größeren Raum in dem ein Feuerkelch mit violettem Feuer steht. Der weiße Magier ist wieder da, wird aber von einem weiteren Magier einfach mit einem Schlag getötet. Dieser glatzköpfige Magier sieht uns und Murmelt etwas Unverständliches und ein weiterer Heshtot erscheint wie aus dem Nichts, rührt sich aber nicht. Dann richtet der Magier das wort an uns: „ Danke, dass ihr mir restlichen Kelche gebracht habt.“

Er stellt sich als Pandagur vor und wünscht die Kelche zu erhalten um das Schwert der Schwerter wieder zu erschaffen. Nur mit welchem Ziel? Ist er gut oder ist er böse?

Wir schinden Zeit und löchern Pandagur mit Fragen. Über das untote Wesen berichtet er:

„wenn das kühle Tier mit dem Krötensinn seinen Kürschnermeister kührt“

Wir befinden uns in der nördlichen Kohm, was plausibel klingt immerhin war der Sand überall.

Interessant wurde es als Pandagur über die Kelche sprach:

„Wenn auch sieben Schalen schärfe scheuen dagegen kein Schrecknis gewachsen ist, dann wird der Rausch der Ewigkeit über die Schöpfung wehen.“

Während wir über den Sinn nachdachten beehrte uns ein alter Bekannter. Rafim kam auf uns zu geschlürft und machte einen nicht gerade lebendigen Eindruck.

Pandagur erschuf eine magische Wand die uns vor den Untoten beschützen sollte, wie er sagte. Darauf forderte er die Kelche ein und versprach uns Schutz während dem ganzen Ritual. Verian und Taon wurden schwach und gaben Ihre Kelche her. Edo und ich versuchten uns zu widersetzen, doch die Magie von Pandagur war stark. Während der Heshtot dunkelheit verbreitet zog es die Kelche aus unseren Taschen hin zu dem verfluchten Magier. Verian und Taon waren mit den Untoten beschäftigt und konnten uns leider nicht helfen, den Verlust der Kelche zu verhindern.

Wir konnten die Kelche nicht mehr halten, aber ich rief Edo zu, er solle die Säureampulle auf Pandagur werfen. Es war eine verzweifelte Anweisung doch Edo traf zu meiner Überraschung. Während der Heshtot Edo verfolgte konnten wir Pandagur am Ritual hindern. Verian führte den letzten Dolchstoß aus und wir konnten kurz verschnaufen. Taon ging zum Feuerkelch und nahm den Eiskelch aus dem Feuer.

Plötzlich werde ich wieder in der Dämonenschlucht wach. Ein paar Fuß neben mir liegt Verian und wacht auch langsam wieder auf. Etwas ist anders als bei den anderen malen. Wir erinnern uns an alles wieder, ohne dass wir es aufschreiben müssen. Als Verian aufsteht finden wir einen der Kelche. Er scheint aus purem Gold zu sein, doch als Verian ihn berührt wird er plötzlich silberfarben. Auch wenn ich, ihn berühre geschieht der Farbwechsel. Taon und Edo stoßen dazu und bei Edo’s berührung wird der Kelch grün.

Wir beschließen, dass wir sobald unsere Angelegenheiten in Firunsbrück erledigt sind, wir nach Grangor reisen wollen um mehr Informationen zu erhalten über unseren Traum. Auch der Rahjatempel soll fantastisch sein wurde mir erzählt.

Doch vorerst muss geklärt werden was der Schnösel von Horasier bei uns will. Verian und ich beschließen bei den Gerdenwalds vorbeizuschauen und so unauffällig auszuhorchen. Der Schnösel erkundigt sich nach unseren Abgaben die wir leisten müssen. Dies ist schon sehr verdächtig. Als ich mit Hela das Schnapsbrot esse und ich kann nicht glauben, dass sie nach dem Eichelbrot noch ein schlimmeres kreieren konnte, erzählte sie mir von Verians Vater. Er wäre durch Räuber gestorben und nicht bei der Jagd und Faldor hätte ihn gefunden. Es wäre eine große Verschwörung gewesen.

Nachdem wir bei den Gerdenwalds fertig waren ging es in die Taverne um ein weiteres Abendessen auszumachen. Da noch viel Zeit bis zum Abend war, durchsuchten wir Verians Haus und wurden fündig. Mehrere Fässer mit Apfelwein und ein paar Speere waren auf dem Dachboden versteckt. Der Abend verlief für mich sehr stressig und das Kochen vereinnahmte mich so sehr, dass ich nicht an den Gesprächen teilnehmen konnte. Ich wollte nur noch schlafen und ging früh in mein Zimmer in der Taverne. Als ich am nächsten Morgen auf dem Weg zu Verian war um zu erfahren was er herausgefunden hatte lief mir Dexter in die Arme.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Chronik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s