Ankunft in Grangor

(verfasst von Kyrillion)

Überall Verletzte, überall Tote. Trümmer der Häuser bieten ein trostloses Bild von sich. Während wir realisieren, was wir gerade alles durchgemacht haben, ist Hufgetrappel zu hören. Horasische Reiter erscheinen stark gerüstet und zahlreich, doch leider zu spät.

Doch die Reiter haben auch Magier und Heiler dabei, die sich um die zahlreichen Verletzten kümmern. Ein Kommandozelt wird auf dem Dorfplatz errichtet.

Wo ist eigentlich Di Calotta?

Alle Ein- und Ausgänge im Dorf werden bewacht, für den Fall, dass die Piraten noch einmal zurückkommen. Vitorio lässt und nach den Überlebenden in der Dämonenschlucht schauen und sie ins Dorf zurückholen. Durch die gewonnene Bewegungsfreiheit können wir Taon von der Wurzel erzählen, die unter dem Firunschrein hervor gewachsen ist. Dort angekommen schaut Edo sich genauer die Wurzel an. Das Holz stammt wohl von einer Steineiche mit einem weißen klebrigen Pflanzensaft. Edo ist sich sicher, dass die Wurzeln magisch sind. Nach dieser Erkenntnis vertraut uns Taon folgendes an:

Taons Vater hat ihn hier in das Dorf geschickt. Die Möglichkeit besteht, dass an diesem Schrein oder in dieser Gegend früher eine Hochelfensiedlung gewesen wäre. Elfen die Drachen und Götter anbeten. Solche Siedlungen wurden wohl von einem Wehrbaum beschützt und diese Wurzeln könnten von ebenso einem Baum sein. Diese Elfen klingen sehr menschlich wirken sie doch Magie erzwungen und nicht wie Taons Verwandte intuitiv.

Wir machen uns zurück zum Dorf und hören ein Rumpeln aus der Taverne kommen. Wir finden dort Di Calotta mit einem Pegel jenseits von Gut und Böse. Seine Perücke liegt unter Scherben und Trümmer n, die wohl durch Calotta selbst verursacht wurden. Verian versucht ihn zu beruhigen, aber nur mit mäßigem Erfolg. Er nimmt ihm den Fusel weg und wir machen uns auf zum Zelt. Vitorio wollte uns sprechen und zum vergangenen Überfall befragen.
Im Zelt waren mehrere wohl bedeutende Herrschaften. Da waren Danindor de la Garebia ein Agent aus der Direktion für besondere Angelegenheiten, ein Magier mit dem Namen Lucius von der Kaiserlichen Horasischen Flotte, eure Spektabilität Luden Garanovi aus Belhanka und natürlich Vitorio de la Rossi.

Nachdem wir mit unseren Erzählungen geendet hatten erfuhren wir auch ein wenig über das was passiert ist. Das Schiff wäre ein dämonisches Konstrukt, wie auch der schwarze Schleim dämonischen Ursprungs war. Dem Erzdämon Charyptoroth haben wir also das alles zu verdanken. Aranex erwähnte den Ort Ruthor bei dem alles angefangen hatte. Dieser liegt in der Nähe von Grangor in einer Bucht.
Am Ende wird uns mitgeteilt, dass bis aufs weitere die Fischerei untersagt wäre, wir aber vom Horasreich Vorräte bekommen würden damit keiner verhungern muss. Vitorio sagt uns, dass wir in zwei Tagen mit ihm und Di Calotta nach Grangor reisen dürfen. Außerdem gäbe es einen Gefangenen den wir verhören sollten um vielleicht etwas mehr Informationen zu erhalten.

Wir schlendern durch die Trümmer und verdauen die Informationen, da hören wir einen Tumult vom nördlichen Dorfende her. Zwei Mittelreicher stehen vor den horasischen Wachen und verlangen mit Nachdruck Einlass ins Dorf. Sie stellen sich als Urdo von Gisholm von der KGIA und Yantur Zornbold vor. Nachdem die beiden die Wachen überwältigt hatten, machten sie sich auf zum Zelt um mit den horasischen Verantwortlichen zu reden. Auf dem Weg zum Zelt finden wir noch heraus, dass Yantur der Cousin vom Edo ist, der wohl eine etwas andere Laufbahn eingeschlagen hat. Gisholm ist hier um die Interessen des Barons des Mittelreichs zu vertreten.

urdo

Urdo

Wir lassen die hohen Herrschaften unter sich und gehen in den Praiostempel um mit Edos
Vater zu reden. Wir berichten ihm alles und bieten unsere Hilfe bei Reparaturen an. Praioslob lehnt unsere Hilfe ab, so dass wir das Verhör vorziehen können. Ein Pirat der ziemlich Suizid gefährdet sein soll und somit fixiert wurde. Nachdem wir seinen wunden Punkt getroffen haben, erzählt er uns alles. Er würde aus Mengbillar stammen wäre in Khunchom angeheuert worden. Aranex wäre der Planer der ganzen Operation gewesen. Korobar der Kapitän dieses dämonischen Schiffes und außerdem ein Nekromant. Viele Küstendörfer wären überfallen worden. Am Anfang nur wegen des Goldes, doch am Ende wegen der Kinder. In Ruthor wären alleine 100-150 Kinder entführt worden.
Als letzte wichtige Information ließ der Pirat verlauten, dass Aranex sich mit einer Person in einer horasischen Großstadt treffen wollte.

Wir sind fertig mit dem Verhör und werden im Schankraum von Di Calotta abgepasst, der uns bittet seinen Enkel Timor zu retten und würde uns dafür fürstlich entlohnen. Damit nicht genug. Verian erzählt uns dass Urdo sich mit ihm treffen will bei der Schlucht und wir begleiten ihn natürlich. Von Urdo erfahren wir dass Korobar der Nekromant ein Norbarde ist. Wir sollen für ihn sozusagen „ermitteln“ und wir bekommen 400D bei Erfolg. Da kann man nicht wirklich nein sagen, bei so einem Angebot. Da in Firunsbrück alles soweit geklärt ist, machen wir uns mit Vitorio und Di Calotta auf nach Grangor. Das erste was wir bei der Ankunft sehen ist die Burg von Grangor. Diese erscheint relativ schlicht zu sein, sei aber wohl nicht bewohnt.

Wir setzen mit der Fähre über zum Pilgerhaus, wo alle Nichtbürger eingelassen werden. Nachdem wir alle Waffen eingelagert haben, lassen wir uns von dem Gardist erklären, wo wir gewisse Orte in Grangor finden. Wir mieten für einen Tag eine Gondel die von Alricio Bootmeister geführt wird. Unsere erste Station ist Di Calotta. Er erzählt uns, dass er von der Inneren Stube von Grangor als Stadtmeister abgesetzt wurde. Verian handelt mit ihm ein paar gefallen aus und lassen uns ein wenig über die Politik von Grangor erzählen.

Die nächste Station die wir aufsuchen wollten, war der Borontempel. Boronodikt De Groot, ein Boronpriester des Tempels, wird von uns über unseren Traum und die Besonderheiten, wie die Wunden oder den Kelch. Wir scheinen eine Bombe losgetreten zu haben, wenn sich der Priester mit dem Oberhaupt der Kirche darüber in Verbindung setzen will. Nun will der Priester Taon, Verian und mir in den Traum folgen und ihn so mit eigenen Augen zu sehen. Er vollzieht ein kleines Ritual und wir schlafen ein.

Im Traum kämpft Taon mit einem Schatten, wobei er selber keinen mehr besitzt. Ein steinerner Wolf taucht auf mit einem Bogen. Der Wolf scheint tot zu sein wobei wir nicht wissen wer ihn getötet hat.

Nach dem Traum rät uns De Groot, dass wir jemand finden sollen der damals dabei war, als das Schwert in sieben Kelche geteilt wurde. Wir zeigen Ihm noch das Buch und er sagt uns, dass die Schrift wohl Echsisch wäre. Wir wollen noch mehr nachforschen und dürfen die Bibliothek besuchen. Zuerst schauen wir uns nach Träumen um und finden heraus, dass seherische Träume bei den Naturvölkern sowie Geweihten weit verbreitet ist. Nur nicht bei Elfen und Zwergen.

Über den Dajie finden wir heraus, dass die Übersetzung so etwas wie „verloren“ bedeutet oder „verflucht“. Wenn nach dem Tod die Seele nicht durch Utas Pforte gehen kann sondern zurück in seinen Körper gleitet, entsteht ein Untoter der einen eigenen Willen hat. Normalerweise degenerieren bei Sonnenlicht die „normalen“ Untoten, doch der Dajie ist robuster je nachdem wie stark der Körper ist. Die Existenz dieser Dajies scheint nicht bewiesen zu sein. Wir finden Aufzeichnungen die Experimente dazu beschreiben und wohl erfolgreich waren. Die Genauen Manuskripte sind HIER einzusehen.

Mit diesen Informationen verabschieden wir uns und treten aus dem Tempel, wo Verian von einem Magier mit gelbem Hut angesprochen wird. Er stellt sich als Rakorium Mutagorus aus Festum vor und fordert den Kelch von uns. Dieser würde angeblich ihm gehören. Er hätte den Kelch verloren ihn uns aber im Traum gegeben. Damit wäre er bei der realen und der träumerischen Expedition dabei gewesen. Wir schließen auch mit dem Magier einen Handel über den Kelch ab. Zu viele Leute, die wahrscheinlich mächtiger als wir sind, wissen davon. Der Handel sah wie folgt aus, dass Rakorium den Kelch erhält wenn wir unsere Nachforschungen abgeschlossen haben und er für uns das Buch übersetzt hat. Dieser fängt auch gleich mit dem lesen an.

Wir machen uns derweil auf den Weg zur Magierakademie, halten aber noch zwischendurch bei einem Schmied an. Verian lässt von dem menschlichen Schmied eine neue Linkhand anfertigen, während ein Angroschgeweihter sich noch unseren Kelch anschaut. Der wäre sehr Wertvoll, und er zeigt Interesse an dem Kelch. Der Kelch würde aus einer Gold-Titaniumlegierung bestehen die er auf 1000BF datiert. Die Symbole in dem

muntagorus

Rakorium

Kelch ordnet er Hesinde, Praios, Ingrimm und
Rondra zu. Wir versuchen den Zwerg gegen den Magier auszuspielen, doch er kümmert sich leider nicht um Rakorium somit bleibt uns der Magier auf der Pelle.

An der Magierakademie angekommen bestätigen die dortigen Magier Rakoriums Identität und wir erfahren, dass Corobar schon öfters aufgefallen ist. Im Norden hat er Randale gemacht und auch Magierakademien bestohlen sowie geplündert und geklaut. Aranex wäre auf Raidri Conchobair getroffen doch hätte entkommen können. Sein richtiger Name wäre Xeraan und ein Dämonenbeschwörer. Wir festigen den Handel mit Rakorium mittels eines Vertrags der auch Dexter beinhaltet. So können wir zumindest den kleinen loswerden.
Der Tag ist schon weit fortgeschritten so dass wir nur noch einen Firungeweihten aufsuchen um ihn nach Firunsbrück zu schicken damit er dort nach dem Schrein sieht. Mich zieht es in den Rahjatempel und ich fühle mich dort richtig. Ich kann die Geweihten mit meinen Künsten erfreuen und sie wollen mich auch etwas Lehren. Nur unseren Pillenverkauf müssen wir überdenken, da unsere Dosierung zu schwach ist. So lange ich in Grangor bin werde ich wohl öfters hier auftauchen. Rahja scheint meine Zukunft zu sein…

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