Edo Zornbold

edoEdo Zornbold wuchs als Sohn von Praislob Zornbold und Elissa Zornbold in Firunsbrück auf. Wie die meisten Jungen in seinem Alter hatte er nicht sehr viel für die gerade und ernsthafte Art des Praios und seines Vaters übrig. In einem nasskalten Herbst zog sich seine Mutter eine Krankheit zu, die ihr das atmen schwer machte (Lungenentzündung). Die Gebete von Praioslob schienen kein Gehör zu finden, denn es ging ihr schlechter und schlechter. Ein Druide, der ab und zu im Dorf zu sehen war, bot seine Hilfe an, doch der Praiosgläubige wollte nicht, dass seine Frau dieser wilden Magie von einem Blasfemiker ausgesetzt wird. Edo jedoch liebte seine Mutter sehr und so brachte er sie während sein Vater im Tempel war zu dem Druiden. Dieser verlangte von ihm als Gegenleistung in seine Dienste zu gehen, wenn er die Mutter heilen sollte. Edo akzeptierte sofort und tatsächlich gelang es dem Druiden die Mutter für ein paar Tage am Leben zu erhalten ohne dass sie Schmerzen hatte. Jedoch war der Druide kein Spezialist für Heilung.

Diese Krankheit war nichts was er bisher gesehen hatte. Edo nahm den Tod seiner Mutter zum Anlass die Krankheit und andere zu ergründen und damit die Macht über Leben und Tod zu erlangen, denn da wo das Schwert seinen Besitzer zu schützen vermag, ist es doch nutzlos im Kampf mit sich selbst.

Der alte Druide, sein Lehrmeister, nahm ihn damals auf mit der Begründung er benötige jemanden, der besonders in den namenlosen Tagen an der Dämonenschlucht wachen sollte. Dies war vor langer Zeit ein Ort, an dem mit dem Blut Unschuldiger Pforten ins Jenseits geöffnet wurden, aus Habgier und Machtbesessenheit.

Edo ist bekannt im Dorf, besonders sein Bruch zu seinem Vater. Obwohl die Praioskirche gut besucht ist, finden sich fast genau so oft die Wege der Dorfbewohner zu Edo, entweder weil sie bei einer Krankheit oder Verletzung nicht weiter wissen, weil sie einfach nur mit jemandem vertraulich reden wollen, oder weil sie zu zweit auf dem Weg zur Schlucht sind.

Im Dorf handelt Edo manchmal mit Tränken, die er herstellt. Er tauscht diese dann gegen Gefäße, Kräuter von Reisenden oder Ritualgegenstände wie Kerzen und Fackeln.

Edo hat sich auf die Fähigkeiten der Heilung fokussiert, weiß aber auch das ein oder andere über die Sphären. Allerdings ist er auch ein wenig arrogant. Er lässt die Menschen spüren, dass er nicht viel davon hält wenn sie zu den Zwölfen beten anstatt sich der viel größeren Sumu hingeben.

Er sieht die Natur als hohes Gut an, alle Lebewesen eingeschlossen. Jedoch sieht er Sumus Geschenke auch als nutzbar an, d.h. mit dem nötigen Respekt kann man Tiere essen oder Holz hacken. Eindringlinge in seinen Bereich gibt es selten. Jedoch verfolgt ab und zu der ein oder andere Eifersüchtige oder gar ein Elternteil ein frischverliebtes Pärchen. Um hier Blutvergießen und schlechte Einflüsse in der Schlucht zu vermeiden greift hier Edo ab und zu in die Trickkiste und lässt Nebel aufziehen.

Die Pärchen sind ihm dankbar dafür und so kennt er nicht nur wegen seiner Funktion als Seelenheiler das ein oder andere Geheimnis. Paaren, die sich zu tief in die Schlucht wagen ereilt ein ähnliches Schicksal.

Ein noch junges Geheimnis ist die Schwangerschaft von Daria. Sie selbst weiß allerdings auch nicht von wem….

Edo zieht ab und zu aus in andere Dörfer, um dort von Heilern und Alchemikern zu lernen und um dort zu helfen, wo ein geschulderter Gefallen nie verkehrt sein kann.

CHARAKTERBOGEN ZUM EINSEHEN (Nach Erstellung)

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Helden veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s