Tragödie in Firunsbrück Teil I

(verfasst von Kyrillion)

„Die Al’Anfaner kommen“ wiederholte Dexter immer wieder. Ich lief zum Strand und sah das Schiff mit den schwarzen Segeln selber am Horizont liegen. Auch wenn es sich nicht bewegt, strahlte es eine besondere Bedrohung aus. Ich renne ins Dorf und Informiere die Dorfbewohner und meine Freund von dem Schiff.

Der „Leibwächter“ vom Horasier reitet nach Grangor um Hilfe zu holen, denn Carlotta nimmt die Bedrohung auch sehr ernst. Wir sollen immerhin bald ein Teil des Horasreich werden, da ist sollte unser Schutz vor Invasoren und Sklavenhändlern gewährleistet sein.

Die unbesiegbare Thalusa werde kommen und uns helfen in der Not.

Da die Ankunft aber ungewiss ist, fangen Verian und Ich an das Dorf auf den Überfall vorzubereiten. Wir koordinieren Kampftrupps, verbarrikadieren Häuser und bereiten die Dämonenschlucht vor den Schwachen Dorfbewohnern Schutz zu bieten. Als wir wieder aufs Meer hinausschauen ist das Schiff plötzlich verschwunden, ohne dass es jemand bemerkt hatte. Der alte Zornbold meinte bei den Gerdenwalds ein Blitzen im oberen Stockwerk gesehen zu haben.

Als wir an der Mühle ankommen bringen Alrik und Hela gerade Bretter vor den Fenstern an. Wir gehen nach oben und erwischen Dexter dabei, wie er etwas vor uns verbergen will. Der Kleine hat ein Fernrohr. Angeblich von seinem Vater, aber woher hat so ein einfältiger Kerl nur so ein teures Stück?

Verian nimmt es an sich und kann erkennen, dass das Schiff noch da ist und sich nur außer Sichtweite gesteuert hat. Die Bedrohung ist keineswegs vorbei.

Wir beschließen im Schutze der Nacht zum Schiff zu segeln und Nachzuschauen was dort los ist. Während Verian weiter die Barrikardierarbeiten vorantreibt, hängen die Dorfbewohner an meinen Lippen, als ich ihnen die Situation erkläre und auf sie einrede in der Schlucht Zuflucht zu suchen.

Auf dem Dorfplatz kommt Asgold, Edo’s Meister, auf uns zu und redet sehr bestimmt mit Edo. Er riecht so komisch. Nach ölen und harzen. Das es erst jetzt auffällt, wo er uns doch eh schon so verdächtig vorkommt.

Asgold redet von einem Plan und das nur Edo etwas zu erledigen hat um dann zur ersten Praiosstunde zu erscheinen hätte. Uns flaumt er an und wimmelt uns ab, wir sollen uns nicht blicken lassen und das habe ich auch nicht vor. Der Typ wird immer unheimlicher.

di-merici

Mondino di Carlotta

Nachdem Asgold verschwunden war verabreden wir uns nun mit Edo zur ersten Efferdstunde um unser Vorhaben das Schiff auszuspähen umzusetzen. Edo verabschiedet sich, er habe noch etwas zu erledigen. Verian und Ich nutzen die Ruhe am Abend um etwas runter zu kommen. Wir setzen uns zu Calotta und Tandrek vor die Taverne. Tandrek ist nun in Carlotta dienste getreten. Carlottas Enkel Timor ist auch dabei und löchert Verian mit Fragen über seinen eleganten Stil zu kämpfen. Dies ist mir erst gar nicht aufgefallen, aber Timor hat zwei unterschiedliche Augenfarben. Eins Blau wie das seines Großvaters und eines ist Bernsteinfarben. Der Horasier meint es wäre ein Zeichen von Praios.
Taon erscheint bei uns, wir hatten ihn mit dem Fernglas zum Beobachten an der Klippe gelassen. Er erzählt uns, dass er abbrechen muss, da er zu müde sei. Am Firunsschrein wären seit neustem komische Geräusche zu hören. Verian und Ich gehen zum Schrein und schauen uns um. Eine Wurzel ist an die Oberfläche gekommen und scheint im Schrein zu Enden oder aus ihm herauszukommen. Ein Geweihter soll sich das später mal anschauen. Es wird auch langsam Zeit aufs Meer hinaus zu segeln, um nach dem Al’Anfaner Schiff zu schauen.

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