In Menzheim ist es am schlimmsten!

(verfasst von Kyrillion)

Nach unserer letzten Begegnung mit der schrecklichen Pardona erholen wir uns nur sehr langsam von dem Erlebten. Ich fange an Edo, Walter und Verian zu versorgen. Taon liegt immer noch wie steifgefroren vor uns. Da er – und ich muss es so ausdrücken – „sehr sperrig“ ist, vertäuen wir ihn auf der Gepäckablage der Kutsche. Da er seine Augen bewegen kann, wird er dies wohl mitbekommen haben. Ich hoffe er nimmt es uns nicht allzu krumm. Wir passieren wieder die Stelle an dem das Heereslager lag, doch nun scheint es aufgebrochen zu sein. Die Schlacht gegen die Orks wird also bald geführt… Wo es wohl sicherer ist? Bei dem Heereszug oder bei uns? Ich glaube aktuell wird es wohl bei den Orks sicherer sein. Wieder wird Baliho unser Ziel sein. Der Perainetempel ist der richtige Ort sich um Verian, Walter und Taon zu kümmern. In der Kutsche offenbare ich meine Traumerlebnisse. Ich ernte skeptische Blicke doch ich habe ein Vorhaben. Ich will den Rahjatempel in Baliho besuchen, um einen Rauschzustand herbeizuführen. Aber ich will keine Sucht riskieren, da dies wider der Harmonie wäre. Ich erhoffe mir, mit der Katze kommunizieren zu können und weitere Hinweise darauf zu bekommen, was mit mir geschieht. Ich lade den Rest der Gruppe ein mich zu begleiten und ein Rausch ohne Nebenwirkungen macht sie auch Neugierig. Naja… fast alle. Edo wird wohl mit den Nebenwirkungen leben müssen, glaubt er doch an die falschen Götter.

In Baliho angekommen, bringen wir unsere Schwerverwundeten in den Perainetempel. Bei Taon sehen sie recht ratlos aus. Danach geht es gleich zum Rahjatempel. Alessa und Marike machen große Augen, während ich mit der Tempelvorsteherin vertraulich rede. Ich erkläre ihr alles und bitte sie um einen Rauschabend. Auch wenn der Zweck nicht gerade rahjagefällig ist willigt sie ein. Sie scheint auch aufgrund meines Hautbildes ein wenig neugierig zu sein. Sie hält mir einen Spiegel vor und ich sehe es endlich vollständig. Die Katze schaut sehr grimmig. Hoffentlich ist meine Traumbegleiterin oder was auch immer sie ist nicht sauer. Ich geselle mich zu den anderen und nach kurzer Zeit kommt die Geweihte mit einer mundgeblasenen Hengstflasche. Wir trinken von dem Gewürzwein und alles wird langsamer. Die Farben werden intensiver und alles verschwimmt langsam vor meinem Auge. Durch einen Spiegel kann ich wieder mein Hautbild sehen. Die Katze liegt eingerollt und schlafend in den Rosen. Ich fange auch langsam an weg zu dämmern und da geschieht es wieder. Da wo Marike gerade saß liegt nun ein Hund und streckt alle Viere von sich. Auf Alessas Platz sehe ich eine schwarze eingerollte Katze schlafen und Edo ist eine grüne Schlange. Ich schaue meine Hände an, doch habe ich nun Pfoten. Auch ich bin eine Katze und habe dieselbe Fellfarbe, wie die Katze auf meiner Brust. Ich blicke noch zur Geweihten hinüber, die die Gestalt einer wunderschönen Stute verkörpert, da schlafe ich auch ein. Am nächsten Morgen wachen wir alle bestens erholt auf. So gut habe noch keiner Geschlafen. Bis auf Edo der über leichte Kopfschmerzen klagt. Er sollte seinen Götterglauben vielleicht doch überdenken. Ich erzähle Alessa und Marike von meinen Erkenntnissen, dass ich jede Person als Tier sehe, wenn ich träume. Leider kann ich dies nicht kontrollieren.

Gut erholt holen wir den verkaterten Boril vom Silbertaler ab. Er soll uns nun nach Menzheim bringen. Ich freue mich schon auf die Baroness, war mein letzter Aufenthalt in Menzheim doch sehr angenehm. In Altnorden legen wir eine Rast ein. Dieses Dorf scheint etwas zu Beunruhigen. Eine Mauer wird um Altnorden gebaut um sich vor Orks zu schützen. Auch wäre die Traviageweihte verschwunden nachdem ein blinder Mann durch das Dorf gekommen sei. Nicht schon wieder. An Gerüchten schnappen wir nur ein neues auf. In Menzheim soll man Nachts nicht mehr eingelassen werden um dort zu übernachten. Zuerst wollen wir zum Vogt um uns im Dorf besser umschauen zu können. Ich taste nach dem Ring vom Bär und muss feststellen, dass ich ihn bei der Begegnung mit Pardona verloren haben muss. Dann muss es ab jetzt ohne gehen. Der Vogt, Bärwiss von Dunkelstein, ist ein gebrechlicher Mann. Orks und das Verschwinden von Bewohnern will er mit der Mauer her werden. Auf Nachfrage stellt sich aber heraus, dass die Traviageweihte die einzige ist, die verschwunden ist. Nur noch ihr Laie, ein Koch, wäre da. Es bringt Unglück nachts Blinde ins Haus zu lassen. Auch wenn uns der Vogt zum Hotel „Zur Linde“ bringt wollen wir uns erst den Traviatempel anschauen. Edo schaut sich den Tempel wieder auf seine eigene Art und Weise an und kann berichten, dass hier Magie gewirkt wurde. Mir schwant nichts Gutes. Im Tempel treffen wir auf Wilfried. Er ist der Koch und es riecht köstlich. Edo fängt an ihn auszufragen während Alessa, Marike und ich nacheinander anfangen von dem Eintopf zu essen. Die Geweihte wäre vor fünf oder mehr Tagen verschwunden. Zählen ist nicht unbedingt Wilfrieds Stärke. Mehr kann er uns nicht verraten, da er noch bei seinen Eltern wohnt und rechtzeitig zu Hause sein muss. Nun untersuchen wir noch die hinteren Räume des Tempels und finden wieder Spuren eines Stockes, welcher gegen den Türrahmen geklopft hat. Aus einem verknüllten Stück Papier fällt ein Stück Fingernagel heraus von dem ein modriger Geruch ausgeht. Nach einem Untoten Firunsgeweihten springt nun in Weiden auch eine untote Traviageweihte rum. Wobei untot der falsche Ausdruck ist. Sonst finden wir nichts weiter von Interesse. Bevor Wilfried zu seinen Eltern nach Hause muss erwähnt er noch einen Firunsschrein außerhalb der Stadt Richtung Menzheim. Es gibt aber keinen Firungeweihten in der Nähe, daher würde die Wildhüterin Firunja sich um den Schrein kümmern. Da es Spät geworden ist kehren wir in der Taverne ein.
Am nächsten Morgen geht es weiter Richtung Menzheim. Allerdings wollen wir dem Firunsschrein einen Besuch abstatten. Zum Glück ist er nicht allzu schwer zu finden. Er liegt in einer Grotte und im Inneren ist ein atemberaubender Anblick von Eiskristallen zu sehen. Durch ein Loch in der Decke ergibt sich ein schönes Farbenspiel voller Harmonie. Edo schaut sich noch etwas in der Höhle um und wir gehen schon mal nach draußen. Alessa entdeckt eine schneefreie Stelle etwas weiter im Wald. Wir warten auf Edo und wollen uns die Stelle noch einmal genauer anschauen. In einem perfekten schneefreien Kreis liegt eine Person am Boden. Nach etwas rumstochern mit dem Stab ziehen Edo und Marike die Person aus dem Kreis. Wir können noch etwas Puls fühlen und nachdem wir das Gesicht etwas gesäubert haben erkennen wir Hesindian. Wir sind ihm damals in Balken begegnet mit diesem verrückten Vampirjägerkautz. Doch von dem ist nichts zu sehen. Wir schleppen Hesindian ans Feuer und behandeln ihn soweit, dass er keine Finger oder Zehen an die Kälte verliert. Nachdem Hesindian bei Bewusstsein ist, erzählt er uns was passiert ist. Er und der Hesindegeweihte hätten dort gerastet. Doch in der Nacht wäre der Geweihte verrückt geworden und hätte Hesindian angegriffen. Dieser hatte mit letzter Kraft einen Schutzkreis gegen Untote gewirkt und sich somit retten können. Noch ein Geweihter ohne Leben der die Gegend unsicher macht. Wir suchen nach Spuren, doch ohne Taon ist dies nicht so einfach. Wir finden dennoch die Spuren von zwei Leuten. Einmal die Abdrücke des Geweihten und dann noch die eines Blinden. Die Spuren des Blinden sind wie immer nach kurzer Zeit verschwunden und die des Geweihten verlieren wir an einem Fluss. Eine weitere Verfolgung tiefer in den Wald bei diesen Temperaturen wäre unser Tod, daher gehen wir zurück zur Kutsche.

Hesindian muss ebenfalls in einen Perainetempel und da es in Menzheim einen gibt, wollen wir ihn mitnehmen. Da es aber schon Nacht ist werden wir in der Kutsche bis zum Morgen warten. Nachdem die Wachen eingeteilt sind und ich fertig bin ereilt mich wieder ein kleiner Traum.

Ich bin in der Kutsche und blicke mich um, der Hund und die schwarze Katze liegen wie eingerollte Fellbündel schlafend auf einer Pritsche. Da geht die Tür auf und die Schlange, ein Falke und ein Dachs verlassen die Kutsche. Kurz darauf kommt der Dachs wieder in die Kutsche und schläft weiter.

Diesmal kann ich die Tiere besser deuten. Da Edo und Hesindian eine Wache gebildet haben und Alessa mit Boril später erst dran war, muss es sich bei Hesindian um den Falken handeln. Boril ist also ein Dachs. Ich muss herausfinden, was das alles Bedeutet. Auch schauen mich die anderen so komisch an, als ob ich mich verändert habe. Ich brauche einfach einen Spiegel.

Die Kutschfahrt ist Ereignislos und wir erreichen kurz vor der Dämmerung Menzheim. Die Gerüchte aus Altnorden scheinen zu Stimmen denn das Stadttor ist verschlossen. Doch das sollte kein Problem sein. Ich klopfe an das Tor und als die Wache erscheint verlange ich eintreten zu dürfen. Die Wache ziert sich zwar aber nachdem er bei der Baroness Ullgrein von Mersingen-Eberstamm war, werden wir eingelassen. Ich hatte in meinen früheren Erzählungen schon mal erwähnt wie wichtig Beziehungen in Aventurien sein können. Die Nacht sind wir nun sicher in der Stadt. In der Nacht werden wir allerdings wieder geweckt. Taumelnde Schritte habe ich gehört und Alessa ist sich sicher, dass sie vor der Mauer im Freien gewesen wären. Wir schauen nach und finden die Stadtwache schlafend vor. Immer schön wenn man es mit professionellen Personal zu tun hat. Wir wecken ihn und Pedder, so ist sein Name, begleitet uns auf dem Turm.

Ich lasse die Fackel fallen und im Schein des Feuers erkennen wir eine Gestalt. Diese liegt reglos in Schnee. Mit etwas Überredungsgeschick öffnet Pedder noch einmal das Tor und wir können nachschauen. Er lebt und wenn wir nicht gewesen wären würde er dies nun nicht mehr tun. Es ist ein Tulamide mit einer Tätowierung auf der Handfläche. Ein Magier aus Rashdul, wohl einer schwarzen Akademie. Wir sind sehr vorsichtig. Ich will schon mit meinem Dolch ansetzten und die abgestorbenen Gliedmaßen zu amputieren, da schreitet Edo ein und heilt ihn auf seine Weise. Es findet sich bei ihm das Buch der Austreibung in dem ein komisch gebogener Dolch versteckt ist. So einen haben wir noch nie gesehen. Alessa nimmt ihn an sich. Auch seinen Stab nehmen wir an uns, damit er uns weniger gefährlich werden kann. Nachdem er zu sich gekommen ist stellt er sich vor. Sein Name ist Dscheff. Er versichert uns nur auf Elementare spezialisiert zu sein und nicht auf Dämonen. Auch wäre er die Spektabilität gewesen, doch habe sich einiges geändert. Er wäre verdrängt worden. Ich frage direkt ob es die Tochter war und er kann seinen Frust und seine Trauer nicht komplett verstecken. Ich habe ins Schwarze getroffen. Er habe sich im Limbus verlaufen und ist nun hier in Menzheim gestrandet. Er suche aber jemand bestimmtes. Einen Mann oder eine Frau mit einem Rubinauge. Es wäre sehr wichtig. Nachdem wir sicher sind, dass er uns nicht anlügt offenbaren wir, dass wir denjenigen kennen, verraten aber nicht wo Verian gerade ist. In Anderath soll er warten bis wir zu ihm kommen. Aber die Vision verrät er uns schon einmal:

„Dies ist die Kunde von den Zeiten, wenn sich das Angesicht der Welt wandeln wird…
Wenn die Echse seinen Kristall verliert, wird sich die Kunde verbreiten von SEINER künftigen Kraft, und SEIN Freund stirbt und findet keine Ruhe…
Wenn der Sohn des schwarzen Vogels von der Tochter der Schlange vernichtet wird, erhebt sich wieder ein strahlendes Tuch, und der Inhaber des Tuches wird sein der dritte des Namens…
Wenn der Kalif aus Borons Schoß ins Goldene Land gejagt wird werden die Heerscharen des Blutgottes ins Herz des goldenen Vogels stoßen, und ein Sohn des Fuchses wird den Namen seines Onkels und seiner Tante tragen…
Wenn der Tod im Toten beschworen wird, werden sich auftun die Sphären, und es wird sein ein Klagen und Jammern unter den Zauberern und Nichtzauberern und den strahlenden Strahlenden…
Dann wird kommen der Erste der sieben Boten und seine Nachricht wird sein der almadine Stein und das Wissen SEINES Namens…“

Schelef

Dschelef ibn Jassafer

Viele der Sachen können wir nicht deuten, aber es muss Verian sein der erste der Sieben. Ob ich dann der zweite bin? Wir werden es vertagen müssen. Dscheff teleportiert sich nach Anderath wie er sagt und wir finden endlich ein wenig Schlaf.
Am nächsten Morgen wollen wir endlich zur Baroness. Hesindian will noch andere Sachen erledigen und somit bleiben noch Alessa, Marike, Edo und ich. Auf den Straßen ist reges Treiben doch sind alle Bürger die wir sehen bewaffnet. Irgendetwas scheint ihnen Angst zu machen. Wir werden anscheinend erwartet, lässt uns die Wache sofort weiter. Im Innenhof bemerken wir noch, dass das Haupthaus als einziges nicht beheizt scheint. Bei dieser Jahreszeit recht ungewöhnlich. Die zweite Wache im Haupthaus kündigt uns an und wir müssen die Waffen abgeben. Wir leisten dem ohne Diskussionen folge, was soll schon passieren, wenn man zu Gast bei Freunden ist… Wir gehen in den Speisesaal und frösteln ein wenig. Es ist auch hier nicht geheizt und nur von Kerzen beleuchtet. Der Duft von abgehangenen Kräutern liegt in der Luft. Die Baroness lehnt an einem Sessel der mit dem Rücken zu uns steht. Sie klingt sehr distanziert und auch abweisend. Ihr Vater wäre krank, aber ist er nicht mit der Rondrakirche losgezogen? Die Baroness beugt sich immer wieder zu dem Sessel hinab und scheint mit einer Person zu kommunizieren. Edo beugt sich zu mir und flüstert mir zu, dass er dort die Stabsignatur von Korobars Stab sehen würde. Auch wenn nur ich es hören konnte, zieht die Baroness wie auf Kommando ihr Schwert und stürmt auf uns zu. Als wir gerade zu dem Waffenraum fliehen um nicht stumpf abgeschlachtet zu werden hören wir das angsteinflößende und unheilbringende „Tok Tok“ des Blinden. Er ist hier und das heißt, dass für die Baroness keine Hoffnung mehr besteht.

Alessa fängt an uns Luft zu verschaffen an unsere Waffen zu kommen, indem sie Dolch um Dolch auf die Baroness wirft. Diese weicht aber schon mit unmenschlicher Gewandtheit jedem Dolch aus. Einen fängt sie lässig aus der Luft und lässt ihn fallen. In der Kammer mit unseren Waffen wird uns das ganze Ausmaß der Tragödie bewusst. Im Raum steht ein gerüsteter Kämpfer mit einem Rondrakamm in den Händen. Er verströmt diesen modrigen unangenehmen Geruch der uns durch Weiden begleitet. Jarl Straubold ist nicht Krank und auch nicht mit der Rondrakirche im Krieg. Er ist tot und will uns nun seinem Beispiel folgen lassen. Marike kann Jarl ablenken und in einen Kampf verwickeln und so kommen Edo und ich an unsere Waffen. Edo versucht uns eine Fluchtmöglichkeit zu verschaffen und ich lege mit meiner Belestrina an. Der Schuss teilt den Helm des Untoten und lässt ihn mit einem halben Gesicht zurück. Doch scheint er keinen Schmerz zu spüren, dabei hätte dieser Treffer jeden anderen lebenden Gegner niedergestreckt. Ich werde beim Nachladen von der nun unheiligen Waffe getroffen. Der Treffer ist schmerzhaft aber nicht schwer, also kann ich weiter laden. Da ertönt das Bersten von Holz und Jarl hält inne. Zu meinem Entsetzen ruft er Edo zu einem Zweikampf und eine Kraft hält Marike und mich davon ab Jarl zu attackieren. Alessa kommt, gefolgt von der Baroness in den Raum und muss einen schweren Schwerthieb einstecken. Da Jarl nun gegen Edo alleine kämpft widmen Marike und ich uns der Baroness. Wir können jeder einen Treffer landen, doch die Untote wechselt einfach den Schwertarm.

Der Blinde ist an der Treppe angelangt die in unseren Raum führt und hält kurz inne. Er schlägt die Kapuze zurück und da ist nichts. Kein Kopf, kein Schädel noch nicht mal ein Schemen. Er richtet seinen skelettierten Finger auf mich und ein Feuerstrahl schlägt hinter mir in der Wand ein. Die Baroness wird von einem der Silbernen Dolche von Alessa niedergestreckt und Jarl scheint seinen Verstand zu verlieren. Sofern man dies von Untoten behaupten kann. Er brüllt nach seiner Tochter, kann sich aber nicht aus dem Zweikampf mit Edo lösen. Dieser gibt überraschend eine gute Figur ab und kann sich sogar ein wenig wehren.

Ich schieße wieder, diesmal auf den Blinden, doch kann dieses Skelett ohne Kopf meinem Schuss ausweichen. Alessa wirft wieder Dolch um Dolch nach ihm. Da fällt der Bann von Edo und Jarl ab und dieser stürmt auf Alessa zu. Nach einem mächtigen Schlag geht Alessa zu Boden. Marike setzt derweil dem Blinden hart zu und Edo meint dort wo der Schädel hätte sein müssen Korobars Gesicht zu sehen. Edo konzentriert sich kurz und kann aus seinem Finger einen Erzstrahl auf Korobars Skelett abfeuern. Dies und ein weiterer Treffer von Marike drängen alles unheilige Leben aus dem Skelett. Zu dritt schaffen wir es nun auch den Baron endgültig zu Boron zu schicken und müssen erstmal durchschnaufen.

Ich schaue mir Alessa an und kann ihr ein Paar ihrer Schmerzen nehmen, damit sie wieder agieren kann. Wir holen die Wachen hierher und zeigen ihnen die sich noch bewegende Hand der Baroness als Beweis. Ich muss eine List anwenden und Marike als Abgesandte des Bären hier die Befehlsgewalt zu übertragen, damit wir hier alles in Ruhe regeln können.

Edo schaut sich die Überreste von Korobar an und kann mehrere Schriftstücke sicherstellen ebenso einen schwarzen Stein. Hesindian wird gerufen und er will sich um den Stab kümmern. Dies sei ein sehr unheiliges Artefakt und ich hoffe, dass er das nicht auf die leichte Schulter nimmt. Da bittet Hesindian Edo mit nach draußen zu kommen und beide scheinen etwas zu spüren. Es zieht ihn nach Norden und er ist sich sicher, dass hier eines der Hexenbänder liegt.

Nun müssen wir hier alles in die Wege leiten und dann wieder zu den anderen stoßen. Verian muss erfahren, dass Korobar noch nicht vernichtet ist, wenn wir ihn auch ein zweites Mal schlagen konnten. Auch muss er von der Prophezeiung erfahren. Ich werde hoffentlich bald mehr über mein Schicksal wissen und was es mit den Tieren auf sich hat. Und welches Grauen uns auch noch erwarten mag, ist eines sicher:

In Menzheim ist es in der Tat am schlimmsten.

 

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