Das Karmakorthäon

(Verfasst von Kyrillion)

Wir sind wieder einmal dem Grauen entkommen. Verian mit einem Haufen Stümper haben uns in einem geschändeten Boronkloster einen Hinterhalt gestellt. Wie sie es geschafft haben mit so vielen Dämonen gnadenlos unterzugehen ist mir ein Rätsel, aber auch sehr gut für uns. Leider ist uns Verian wieder einmal entwischt. Er ist noch tiefer in die Fängen des Rattengottes gelangt. Es scheint ein Rest Freundschaft vorhanden zu sein, doch sein Weg führt in ins Verderben.

Nachdem wir die Leichen bestattet haben, entscheiden wir uns durch den Limbus weiterzureisen. Wir haben nur einen Teil derer erwischt die uns nachgestellt haben. Somit hat Verian immernoch Schergen draußen, die uns auflauern könnten. Nachdem wir die Treppen erklommen haben, die einen schneller, die anderen langsamer, werden wir von einer der offensichtlich sechs vorhandenen Spektabilitäten empfangen. Der Schwertkönig mit seiner Heldengruppe wäre auch anwesend und alle warten auf den ersten Praios. Dann soll der Allvogel gerufen werden. Alle Elemente werden vereint sein in einem übernatürlichen Wesen. Dies scheint das letzte mal zu Zeiten der Magierkriege passiert sein.

In unseren Gemächern finden wir frische Kleidung für uns, nur Marike sieht sehr unglücklich aus. Das tragen von Kleidern ist sie anscheinend nicht gewöhnt. Aber auch Alessa bearbeitet ihr Kleid um die vielzahl an Dolchen leichter erreichen zu können. Der Geode Xenosch, den wir am Konvent getroffen haben ist anwesend, ebenso wie die Hexe Morena, deren Mutter mir mein Zeichen verlieh. Da wir noch viel Zeit haben zeichne ich einige der Drachen und erfreue mich an diesen aussergewöhnlichen Kreaturen. Auch finde ich eine alte Wandzeichnung, die unsere Geschichte zu beschreiben scheint, wenn sie auch vor einer Ewigkeit statt fand. Die Namenlosen Tage vergehen an diesem Ort wie im Flug als wären es gewöhnliche Tage und am ersten Praios werden wir zu dem Ritual abgeholt. Luftdschinne bringen uns zu dem Rand eines Vulkans. Der Vulkan ist erloschen und wir erkennen einen Schlot in der Mitte. Überall sind Relikte der Elemente vorhanden. Das Ritual kann beginnen.

Unter den Anwesenden ist auch die Frau mit dem Kind. Es handelt sich tatsächlich um Yasinthe, die als verschollen gilt. Ich mustere das Kind und rufe mir Verians Schwester ins Gedächtnis. Die Kleine muss tatsächlich Verians Cousine sein. Ich unterhalte mich mit Yasinthe. Ein Mann wäre mit einem Baby zu ihr gekommen und hatte sie gebeten dieses zu Beschützen, an einem Ort, wo keiner es finden könne. Daraufhin ist sie ins Konzil der Elemente gekommen. Wenn die Zeit gekommen ist wird sie mit ihr zu uns stoßen. Die Geburt des Kindes steht im unmittelbaren Zusammenhang mit Borbarads erscheinen. Ich schaue mir noch die Seelentiere an und stelle mit Erschrecken fest, dass das Mädchen keines besitzt. Yasinthe hingegen hat das schönste Pferd, welches ich bis jetzt als Seelentier gesehen habe. Eine wahre Dienerin der Herrin Rahja.

Der Allvogel verkündet das Karmakorthäon, die Weltzeitewende, den Übergang zwischen zwei Zeitaltern. Was hat das zu bedeuten und was haben wir damit zu tun?

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