Die Tjoste der Zwölf

(verfasst von Kyrillion)

An Bord angekommen erzählen wir Hesindian, Alessa und Edo von Rohezal und seinem Ableben. Da wir die Insel nochmal passieren müssen will Hesindian mit Taon zusammen den versteinerten Stab von Rohezal bergen. Dies gelingt ihm auch ohne größere Probleme und wir können endlich Perricum ansteuern. Je weiter wir von dem untoten Drachen weg kommen, desto besser.

Während wir auf dem Meer sind will Alessa ihren Handschuh von Hesindian analysieren lassen. Auch wenn dies dem Handschuh nicht zu gefallen scheint, kann Alessa viele Informationen bekommen. Ausserdem lernt sie nun, was sie alles anstellen kann. Neben dem Öffnen von Türen, dem Verschwinden lassen von Gegenständen, kann sie nun auch wieder einen Gegenstand erscheinen lassen. Auch das Lesen jeder Art von Schrift ist ihr möglich.

Weiter passiert nichts von Belang auf unserer Reise und unglücklich sind wir alle nicht darüber. Die Zeiten in denen wir Pause haben sind sehr wertvoll und selten geworden. Das Heerlager der Tjoste fasst ungefähr 2000 Soldaten und Geweihte und in der Mitte ist der Duellplatz eingerichtet worden. Der Vertraute der Schwert der Schwerter, Granold von Honingen, führt uns zu unserem Zelt. Als er den Kelch haben will, weigern wir uns. Nur das Schwert der Schwerter persönlich wird es von uns erhalten. Auch wenn er berechtigt zu sein scheint den Kelch im Empfang zu nehmen, gehen wir lieber auf Nummer sicher. Granold will uns eine Audienz besorgen und wir haben derweil ein wenig Zeit durch das Lager zu streifen.

Meine Augen beginnen zu leuchten als ich es sehe. Ein Waschzelt mit Badezuber und allem was das Geweihtenherz begehrt und worauf wir alle so lange verzichten mussten. Bevor wir aber ein Bad mit Massage und allem genießen, besorgen wir uns ein geeignetes Badesalz. Der Alchemist ist erfreut die Gezeichneten zu sehen und lässt sich nicht lumpen uns ein auch jeweils ein Geschenk zu machen. Wir entdecken auch ein Banner des Greifen und ein alter Bekannter kommt auf uns zu. Armando Laconda de la Vanya ist mit seinen Inquisitoren bei der Tjoste anwesend um dem Spektakel beizuwohnen. Er erzählt uns, dass der neue Heerführer die gesamte Armee anführen wird und somit nicht nur die Befehlsgewalt über die Rondrageweihten hat. Auch beim Arzt machen wir halt damit Marike ihren zerfetzen Arm untersuchen lassen kann. Der Arzt will das schlecht Fleisch wegschneiden da entdeckt er, dass sich neues bildet. Marikes Echsenkräfte scheinen eine Art natürliche Regeneration hervorzurufen. Der Nebeneffekt ist, dass sie nur noch drei Finger an ihrer Hand behalten wird. Nach dem Verbandswechsel können wir endlich das Badezelt aufsuchen und ein wenig die geschundene Seele baumeln lassen. Ein wenig verlorene Harmonie tanken. Könnte dieses Bad nicht ewig dauern?

Leider tut es dies nicht und unsere Audienz beim Schwert der Schwerter steht an. Wir übergeben den Kelch, welcher sofort an Granold weitergegeben wird. Auch erzählt sie uns, dass es rund 60 Teilnehmer für das Turnier gibt. Marike bittet nochmals das dritte Blut auszusetzen, da dem Feind nichts besseres in diesem Krieg passieren konnte als dieses Turnier. Bevor die Audienz endet bekommen wir aber noch einen Auftrag vom Schwert der Schwerter. Die Oberste Geweihte der Hesinde wäre mit einer wertvollen Fracht zu uns unterwegs, würde aber von schnellen Gegnern verfolgt werden. Wir sollen sie sicher in das Lager eskortieren. Wir bekommen frische Pferde gestellt und reiten los. Während wir unterwegs sind streiten Marike und Alessa mit Hesindian über den Sinn und Zweck unserer Mission. Doch so viel die beiden auch dazu sagen so stur ist Hesindian. Hier muss ich aber auf seiner Seite sein. Ist eine hohe Geweihte in Gefahr und noch dazu mit etwas im Gepäck was uns nützlich sein wird, müssen wir helfen.

Wir reiten ohne viele Pausen durch den Rashtulswall, durch eine Schlucht mit einem kleinen Fluß und sehen weit entfernt Punkte schnell auf uns zukommen. Wir haben unsere Verbündeten gefunden. Doch wir sehen auch einen der Verfolger. Ein Karakil so groß wie Faldegorn ist am Himmel. Ich hoffe wir erreichen die Hesindegeweihte zuerst. Da ereilt mich eine Vision:

Ein Raum mit einem Tisch in der Mitte. Auf dem Tisch erkenne ich eine Karte vom Osten Aventuriens. Es scheint eine Kriegskarte zu sein. Im Raum erkenne ich noch Lutisana von Perricum und Helme Haffax. Etwas im dunkeln ist ein Thron von dessen Kopfteil ein gefährliches dunkelrotes Leuchten ausgeht. Informationen treffen ein für den Träger der Dämonenkrone. Die Löwin plant etwas. Was kann nicht bestimmt gesagt werden, aber das Schwert der Schwerter und die Gezeichneten wollen wohl das Schwert aller Schwerter, Siebenstreich, erschaffen. Eine Hand mit sechs Fingern kommt aus dem Dunkeln und deutet auf mich. Ich erhalte das Kommando über die besten Reiter, aber wehe ich wage es ihn zu enttäuschen. Da wird auch wieder alles um mich herum neblig und schwarz.

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